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Und ewig jagt der Hai ... 15 Dinge, die ihr über "Der weiße Hai" noch nicht wusstet

Und ewig jagt der HaiBlutig, spannend, erfolgreich. Vor genau 45 Jahren eroberte ein Horrorfilm die Kinos: "Der weiße Hai", gedreht vom damals gerade erst 28 Jahre alten Steven Spielberg, wurde zum Blockbuster. Aber wusstet ihr, dass der Film-Hai am Anfang im Wasser versank und es selbst eine deutsche Hai-Adaption fürs Kino gab?

  1. Dreimal Hai.
    Der Hai im Film gab es gleich dreimal - nämlich als Modelle (genannt "Bruce", so wie der Anwalt Spielbergs), mit bis zu neun Metern Länge. Kosten insgesamt: 750.000 US-Dollar.
  2. Der Untergang.
    Als das erste Hai-Modell für Dreharbeiten aus der Werkstatt kam und testweise ins Wasser gebracht wurde, sank es auf den Grund um musste mühevoll wieder geborgen werden.
  3. Mein Anwalt: Bruce!
    Der Name "Bruce" tauchte Jahre später als Reminiszenz für den Namen des Hais im Zeichentrickfilm "Findet Nemo" auf.
  4. Auf der Erfolgswelle
    Als erster Film überhaupt sprang "Shark" (Original-Titel) an den Kinokassen über die 100-Millionen-US-Dollar-Gewinn-Marke.
  5. Alles nur Kopfkino.
    Die ersten 80 Minuten lang ist der Hai im Film großteils gar nicht, und wenn überhaupt, dann nur in Teilen zu sehen.
  6. Tauziehen
    Auf der Leinwand ist eine Schwimmerin zu sehen, die vom Hai hin und her gezerrt wird. Für den Dreh wurde der Schauspielerin ein Seil um die Hüften gebunden, an dessen Ende Crew-Mitglieder kräftig zogen.
  7. Promi-Alarm
    Gedreht wurde auf der kleinen Insel Marthas Vineyard vor der Küste des US-Bundesstaats Massachusetts, die heute als Promi-Idyll gilt. Im Film ist es der (fiktive) Badeort Amity.
  8. Werbung mit Hai
    Von wegen Angst vorm Hai: Nach dem Kinoerfolg überrannten die Touristen den Drehort Marthas Vineyard. Die Zahl der jährlichen Gäste verdreifachte sich.
  9. Mit Überlänge
    52 Tage Drehzeit waren angesetzt. Wegen diverser vor allem technischer Probleme waren es am Ende 155 Tage.
  10. Krieg der Filme
    Die Produktion verschlang sieben Millionen US-Dollar. Weltweit wurden 471 Millionen US-Dollar eingespielt. Bis zu Krieg der Sterne blieb "Shark" der bis dato kommerziell erfolgreichste Film.
  11. 1, 2, 3 - Hai vorbei
    Die Nachfolgefilme "Der weiße Hai 2", "Der weiße Hai 3-D" und "Der weiße Hai - Die Abrechnung" wurden nicht mehr von Steven Spielberg gedreht. Und waren allesamt nicht annähernd so erfolgreich wie das Original. „Der weiße Hai“ gewann drei Oscars, einen Golden Globe und einen Grammy erhielt. "Der weiße Hai 3-D" wurde immerhin in fünf Kategorien für die Goldene Himbeere nominiert, darunter auch als schlechtester Film.
  12. Angriff in New Jersey
    Der Roman von Peter Benchley, der als Vorlage für den Film diente, basiert auf einer Serie von Haiunfällen mit fünf Opfern im Jahr 1916 in New Jersey.
  13. Fortsetzung folgt ... nicht
    Spekulationen um einen Teil von von "Der weiße Hai" erteilte Steven Spielberg in Interviews eine Absage. Er habe keine Ideen für ein Sequel, höchstens eine Szene im Kopf, sie sich gut eignen würde.
  14. Attacke am Müggelsee
    "Der weiße Hai" inspiriert bis heute Horrorfans und Kunstschaffende weltweit. 2013 erschien mit erkennbaren Anleihen die deutsche Komödie "Hai-Alarm am Müggelsee" von Leander Haußmann und Sven Regener, gedreht bei Berlin. Die Persiflage wurde ein Kino-Flop.
  15. Hai-Alarm in der Badewanne
    Fans des weißen Hais kommen auch in der (sicheren) Badewanne auf ihre Kosten. Der wasserfeste Thriller Und ewig jagt der Hai der Edition Wannenbuch aus der Feder von U.L.Brich hat gewisse Parallelen ... Gänsehaut garantiert.
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